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Was ist Geocaching: |
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Geocaching = Schatzsuche per Satellit |
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Geocaching ( "Erde", engl. cache: "geheimes Lager, Depot" in Deutschland zumeist, auch GPS- |
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Schnitzeljagd,ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke ("Caches") |
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werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und mit Hilfe eines GPS- |
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Empfängers gesucht.Ein Cache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein |
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Logbuch sowie verschiedene Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher eines Caches trägt sich |
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in das Logbuch ein, um seinen Besuch zu dokumentieren. Anschließend wird der Cache wieder an |
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der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund wird auch im Internet auf der zum |
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Cache gehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt. So können auch andere |
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Personen - insbesondere der Verstecker (Owner) - die Geschehnisse rund um den Cache |
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beobachten. Das erste bekannte Geocaching wurde von Nuuksion Metsäsissit seit den 1980ern in |
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der Gegend um Helsinki in Finnland nur mit Hilfe einer Landkarte und einer Genauigkeit von 10 |
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Metern praktiziert.Ab den 1990ern wurden dann für die Bestimmung der Koordinaten GPS- |
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Empfänger eingesetzt. Erst durch die Abschaltung der künstlichen Verschlechterung der |
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Genauigkeit ("Selective Availability")des GPS-Signals durch die US-Regierung unter Präsident |
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Clinton am 1. Mai 2000 wurde der Einsatz der GPS-Geräte praktikabel. Als Anerkennung dieser |
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Abschaltung wurde der erste dokumentierte Cache kurz darauf am 3. Mai 2000 von Dave Ulmer |
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in der Nähe der Stadt Portland im US-Bundesstaat Oregon,USA, versteckt. Drei Tage nach der |
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Veröffentlichung der Koordinaten in einer Internet-Newsgroup wurde dieser Cache von Mike |
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Teague gefunden. Dieser erstellte eine erste Webseite, um die Caches und deren Koordinaten zu |
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dokumentieren, was zu einer schnellen Verbreitung der Idee führte. |
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Der erste Cache in Deutschland wurde am 2. Oktober 2000 gelegt und trägt den Namen "First |
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Germany".Laut der Datenbank des größten Geocache-Verzeichnisses existieren weltweit |
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insgesamt über 346.000 aktive Caches in 222 Ländern, davon über 27.000 in Deutschland[2], |
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über 3.000 in der Schweiz und über 2.500 in Österreich (Stand: 1. Januar 2007). In den USA |
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befinden sich am meisten Caches, mehr als zwei Drittel weltweit: 223.000 (Januar 2007). Die |
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größte Cache-pro- Kopf-Verbreitung haben die Norwegen skandinavischen Länder Schweden,, |
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Finnland und Dänemark.Aus Rücksicht auf die Natur ist das Vergraben von Caches bei |
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Geocachern verpönt und bei geocaching.com auch in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich |
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untersagt. Daher benutzten Geocacher überwiegend bereits vorhandene natürliche oder künstliche |
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Hohlräume als Versteck: Kleine Höhlen, Nischen zwischen Felsen oder Baumwurzeln, |
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Mauerritzen, alte Gebäude u.s.w. Um die Gefahr von Zufallsfunden zu mindern und die Suche zu |
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erschweren sind insbesondere bodennahe Verstecke i.d.R. auch mit vor Ort verfügbaren |
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"Tarnung" aus Materialien wie Laub, Rinde, Moos, Steinen oder Zweigen getarnt. Für die |
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klassische weil oft verwendete parallel über das Versteck gelegten Zweigen und Ästen hat sich der |
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Begriff "Hasengrill" eingebürgert.Caches werden üblicherweise jeweils mit einer Angabe zum |
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Schwierigkeitsgrad der Wegstrecke und des Geländes (terrain), und zum Schwierigkeitgrad der |
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mit dem Cache verbundenen Aufgaben (difficulty)bewertet. Hiermit lässt sich ungefähr andeuten, |
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wie aufwändig die Suche ist. Besonders hervorzuheben sind Caches,die nur mit spezieller |
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Ausrüstung erreichbar sind. Dies kann von einer einfachen Taschenlampe bis hin zur Bergsteiger- |
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oder Tauchausrüstung) reichen. Die große Mehrheit an Caches erfordert aber nur einen GPS- |
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Empfänger und Zeit. Mögliche Elemente einer Cache-Suche können das Lösen von Rätsel- oder |
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Rechenaufgaben, das Erklettern von Bäumen oder das Erkunden von Grotten und Höhlen sein. |
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